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Die Gesammelten Werke Ernst Cassirers

Ernst Cassirer
Ernst Cassirer (1874-1945) war einer der letzten Universalgelehrten des 20. Jahrhunderts und der bedeutendste Philosoph, den die Universität Hamburg für sich zu gewinnen wusste. Als Privatdozent in Berlin hatte
sich Cassirer bereits durch seine historisch wie systematisch grundlegenden Werke zur Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie einen Namen gemacht; seit seiner Berufung an die neugegründete Hamburgische Universität hat er in der Hansestadt zwischen 1919 und 1933 den wirkungsmächtigen systematischen Teil seines Lebenswerkes erarbeitet. Die Philosophie der symbolischen Formen (1923; 1925; 1929) entwickelt die Einsicht in die Unhintergehbarkeit der Kultur für das Verständnis des Menschen. Der Mensch hat als animal symbolicum seine Wirklichkeit in der Kultur als der Sphäre selbstgeschaffener Werke aller Art.

Anlässlich des Abschlusses der „Hamburger Ausgabe“ der Werke Ernst Cassirers veranstalteten die ZEIT-Stiftung und das Philosophische Seminar der Universität Hamburg im Oktober 2007 die Ernst Cassirer-Konferenz "Philosophie der Kultur – Kultur des Philosophierens" in der Hansestadt. 


Ernst Cassirer Werke (ECW)
Die Ernst Cassirer-Gesamtausgabe wurde von der Hamburger Professorin für Philosophie Birgit Recki ediert, sie umfasst 25 Bände plus Registerband. Die ECW enthält alle von Cassirer zu Lebzeiten veröffentlichten oder für eine Veröffentlichung vorbereiteten Texte und Schriften in chronologischer Reihenfolge. Sein Schlüsselwerk Die Philosophie der symbolischen Formen bildet mit drei Bänden das Herzstück der Edition (Bd. 11 bis 13).
www.meiner.de

 


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