Welche Zukunft hat das Lesen?

Die Lust am Lesen schwindet und immer weniger Menschen vertiefen sich in ein Buch oder versuchen längere Texte zu durchdringen. Dabei ist es eine der besten Methoden komplexe Sachverhalte zu verstehen, Fakten von Fiktion zu unterscheiden und eine eigene Haltung zu entwickeln. „Welche Zukunft hat das Lesen?“ darüber diskutieren Experten an drei Abenden im Literaturhaus Hamburg. Jede Veranstaltung beleuchtet dabei das Thema aus einem anderen Blickwinkel: „Lesen, um die Welt zu verstehen“, „Lesen(d) lernen – Bildung und Lesen“ und „Where are all the readers gone?“ 

Am 27. August gehen Kirsten Boie, Arthur M. Jacobs und Lothar Müller der Bedeutung des Lesens für unser Weltverständnis nach. Was heißt es, sich lesend der Welt zu nähern? Welche neuropsychologischen Prozesse laufen beim Lesen ab?
Jürgen Kaube, Jöran Muuß-Merholz und Sabine Uehlein diskutieren am 24. September was es für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen bedeutet, die mitunter kaum in der Lage sind, längere Texte zu verstehen.
Am letzten Abend der Reihe, am 29. Oktober, geht es um die Frage, wie Buchverlage, Autoren und Buchhandlungen die Lese(un)lust wahrnehmen. Sandra Kegel, Ute Schneider und Alexander Skipis sprechen darüber, ob es Hoffnung gibt, dass die Zahl der Lesenden wieder steigt und wie sich Auflagenzahlen und Autoreneinkünfte derzeit entwickeln. 

Die Diskussionsabende werden von der Kursbuch Kulturstiftung und dem Literaturhaus Hamburg mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung veranstaltet.

Karten und weitere Informationen hier