Populismus als Gefahr für die Demokratie?

Viele Menschen fühlen sich von der Politik nicht mehr vertreten und protestieren gegen die etablierten Parteien. Welche Folgen hat es, wenn populistische Politiker den Sprung in die Regierungsverantwortung schaffen. Ist dieser Populismus eine Gefahr für die Demokratie? Kann man überhaupt von dem Populismus sprechen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „Protest, Hate Speech, Repression: Populismus als Gefahr für die Demokratie“ in der Bucerius Law School.

Politologen, Juristen, Soziologen und Psychologen nehmen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven Begriff, Ursachen und Erscheinungsformen des Populismus in den Blick. Ist der Begriff als politisches Schlagwort wirklich zielführend? Oder muss zur Beurteilung politischer Bewegungen und Parteien weniger auf deren populistischen Politikstil, sondern vielmehr auf deren inhaltliche Positionen zu Rechtsstaat, Demokratie und pluralistischen Gesellschaften geachtet werden? Die Experten diskutieren mit Heinrich Wefing, Leiter des Ressorts Politik DIE ZEIT, über Herausforderungen und Gefahren populistischer Bewegungen für liberale Demokratien. Informationen zu den einzelnen Abenden unter Termine.

„Protest, Hate Speech, Repression: Populismus als Gefahr für die Demokratie“ ist eine Veranstaltungsreihe des Studium generale der Bucerius Law School mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung.