Analyse der Eskalation beim G20-Gipfel in Hamburg

„Eskalation” – so heißt der Bericht zur Auswertung der Ereignisse um den G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017. „Situationen der Gewalt haben ihre eigene, in manchen Fällen kaum steuerbare, Dynamik.“ Eine Stadt war im Ausnahmezustand, die Vorstellung, die Ereignisse kontrollieren zu können, erwies sich als Illusion.

Der Bericht „Dynamiken der Gewalt im Kontext der G20-Proteste in Hamburg 2017“ – hier findet sich der vollständige Text sowie die daran anschließende intensive Debatte – rekonstruiert, wie und warum die Gewalt in Hamburg in dieser Form eskalierte. Die Ausgangskonstellation bei Polizei und Protestierenden analysiert er ebenso wie Schlüsselsituationen, in den Muster der Eskalation sichtbar wurden, sowie die mediale Deutung der Ereignisse, die den Fokus auf „Gewalt“ verstärkte.

Die ZEIT-Stiftung hat die Auswertung des Forscherteams unter Leitung des Hamburger Instituts für Sozialforschung und des Zentrums Technik und Gesellschaft & Institut für Protest- und Bewegungsforschung der TU Berlin mit ermöglicht.