Historisch, wandelbar, kritisch – Wohnraum ist facettenreich

Die Ausstellung „Schöner Wohnen in Altona?“ im Altonaer Museum skizziert die „Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert“. Am Beispiel Altonas, das von der Hafenstraße bis zur Elbchaussee reicht,  wird Stadtentwicklung exemplarisch erzählt und begreifbar gemacht.

Altonas Wohnungsbau der letzten 130 Jahre wurde stark von historischen Ereignissen, architektonischen Visionen, wirtschaftlichen Interessen, bürgerlichem Mitbestimmungsdrang und politischem Kalkül bestimmt. Der Stadtteil hat sich immer wieder verändert: Ende 2017 wurden die ersten Wohnungen in der „Neuen Mitte Altona“ bezogen. Weitere Neubauquartiere wie das „Holsten-Quartier“ sind in Planung.

Die Ausstellung verdeutlicht die Geschichte des Wohnungsbaus. Ein historischer Rundgang verdeutlicht die wichtigsten Phasen der Stadtentwicklung. In der „Stadtwerkstatt“, dem zentralen Element der Schau, erkundet das Museum gemeinsam mit den Besuchern den sich ständig verändernden Charakter Altonas. Von welchen Ideen werden Zukunftsvisionen aus Sicht der Experten angetrieben? Welche Vorstellungen, Hoffnungen und Befürchtungen haben die Altonaer, wenn sie sich ihren Stadtbezirk im Jahre 2040 und darüber hinaus vorstellen? Vor allem geht es darum, wie für eine wachsende Stadt zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann.

Die Ausstellung ist vom 29. September 2018 bis 24. Juni 2019 zu sehen. Weitere Informationen hier