Im Tandem die Lehre meistern

Nürnberg macht den Anfang bei WEICHENSTELLUNG für Ausbildung und Beruf. In der zweitgrößten bayerischen Stadt gehen junge Zugewanderte zwischen 18 und 22 Jahren nun begleitet in die Lehre. Als Ausbildungsberufe haben sie Hotelfachmann, Fachinformatiker, Maler und Lackierer, Maschinen- und Anlagenführer, Krankenpfleger, Fachkraft Metalltechnik oder Fachkraft für Lagerlogistik gewählt. Studierende stehen den neuzugewanderten Jugendliche als Mentoren während der ersten beiden Jahre der dualen Ausbildung an der Seite. Das Projekt ist jetzt mit den ersten 23 Tandempaaren gestartet.

WEICHENSTELLUNG für Ausbildung und Beruf begleitet die jugendlichen Geflüchteten in der anspruchsvollen Phase der Berufsausbildung. Das Betreuungsverhältnis ist besonders intensiv – jeweils ein Mentor ist für einen Auszubildenden da. Das Konzept von WEICHENSTELLUNG bewährt sich auch hier: Im Gespann von Mentoren und Mentees soll enge Lernbegleitung zum Erfolg führen. Die ZEIT-Stiftung hat WEICHENSTELLUNG bereits in mehreren Bundesländern erprobt – bei Viertklässlern und beim schulischen Übergang von Zugewanderten. 

WEICHENSTELLUNG für Ausbildung und Beruf realisieren die FAU und die ZEIT-Stiftung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der FAU Erlangen-Nürnberg. Unterstützt wird das Projekt durch die Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken und der Handwerkskammer für Mittelfranken sowie dem Staatstheater Nürnberg.  

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