Konferenz in Berkeley: Entwicklungslinien atlantisch-pazifischer Verflechtungen

Experten aus Wissenschaft, Politik und Journalismus diskutieren vom 25. bis 27. März 2019 an der University of California in Berkeley historische und aktuelle Entwicklungen im Verhältnis von Atlantik und Pazifik. Das Symposium „Entangling the Pacific and Atlantic Worlds: Past and Present“ findet anlässlich des 100. Geburtstags von Helmut Schmidt statt.

Das geopolitische und wirtschaftliche Zentrum der Welt verschiebt sich – die Pazifikanrainer fordern die bislang dominante transatlantische Weltordnung heraus. Das Symposium in der kalifornischen Bay Area, also inmitten eines der geografischen Knotenpunkte, lotet aus, welche wirtschaftlichen, politischen, militärischen und kulturellen Herausforderungen sich für den Westen in der Zukunft aus der Neuformierung der Welt und ihrer konkurrierenden Pole ergeben.

Helmut Schmidt (1918 – 2015) erkannte diese Transformation schon frühzeitig, insbesondere den Aufstieg der Volksrepublik China. Der deutsche Bundeskanzler (1974 – 1982) setzte sich für einen respektvollen Dialog und für eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit den aufstrebenden Nationen im Pazifikraum ein.

Veranstalter sind das Deutsche Historische Institut Washington mit seinem Pacific Regional Office, German Historical Institute West, und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Weitere Kooperationspartner sind die Institute für European Studies und East Asian Studies der UC Berkeley.

Informationen zu Programm und Teilnehmern hier