Hacker School @home

Schulisches Lernen findet zurzeit größtenteils am Laptop, Tablet oder vor dem heimischen PC statt. Damit die digitale Bildung der Kinder nicht nur an der Oberfläche kratzt, hat die Hacker School aus Hamburg schnell reagiert und einen innovativen Weg gefunden, Kindern und Jugendlichen die Welt der Bits und Bytes nahezubringen. Normalerweise begeistert sie offline Kinder und Jugendliche in zweitägigen Kursen für das Programmieren.

Diese Kurse hat die Hacker School nun ins Netz verlagert. Bei der Hacker School @home treffen sich interessierte Kinder und Jugendliche mit den IT-Profis in einer Videokonferenz, bekommen eine Einführung und arbeiten anschließend in separaten digitalen Arbeitsräumen zu zweit an ihren Projekten. Um möglichst viele Kurse bundesweit anbieten zu können, hat die Hacker School eine Inspirer-Challenge gestartet. Zahlreiche Fachleute und Studierende aus dem Bereich IT haben sich gemeldet und sind bereit, das Projekt ehrenamtlich zu unterstützen und einen Kurs @home anzubieten. Zu den aktuellen Angeboten und Programmierkursen hier.

Mit der Förderung der Hacker School @home wird Kindern und Jugendlichen in der aktuellen Krise ermöglicht neben ihren digitalen Hausaufgabenheften und schulischen Videokonferenzen auch die dahinterliegenden Prozesse besser zu verstehen. Das Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung und die Hacker School haben bereits bei der Jugendkonferenz TINCON und im Rahmen der Ausstellung „Out of Office“ im Museum der Arbeit in Hamburg zusammengearbeitet.