Sommertrimester an der Bucerius Law School startet virtuell

Mit einer vollständigen Umstellung des Lehrbetriebs auf digitale und interaktive Lehrformate startete die Bucerius Law School am 27. April 2020 ins Sommertrimester. Bis zum 4. Juli sind Vorlesungen, sowie Lehrveranstaltungen als interaktive Webinare geplant.

Im zwanzigsten Jahr ihrer Gründung verlegt die Stiftungshochschule damit erstmalig ihren kompletten Hochschulbetrieb in den virtuellen Raum. Bei dieser Umstellung profitiert die Hochschule von den Erfahrungen aus der Pilotphase am Ende des Frühjahrstrimesters mit digitalen Lehrveranstaltungen, digital geschriebenen Klausuren sowie virtuell stattfindenden Examensvorbereitungsprogramm. Durch die Bewilligung zusätzlicher Mittel für Digitalisierung durch die ZEIT-Stiftung seit 2017 hat die Bucerius Law School in den letzten Jahren ihre digitale Infrastruktur ausgebaut, die jetzt genutzt wird.

Die Umstellung des Lehrbetriebes umfasst alle für das analoge Studientrimester geplanten curricularen Veranstaltungen der Bachelor- und Masterstudiengänge einschließlich der Angebote des Studium generale, des Fremdsprachenprogramms sowie des Studiums professionale. Über das Hochschul-Intranet wird Studierenden und Dozenten je Veranstaltung statt eines analogen Raums eine Videokonferenz-ID bereitgestellt. Jurastudierenden, die auf das Selbststudium angewiesen sind, stellt die Bucerius Law School Teile ihrer digitalen Materialien öffentlich und kostenlos zur Verfügung.

Zur Ansprache zum Sommertrimester 2020 der Präsidentin der Bucerius Law School Prof.Dr. Katharina Boele-Woelki hier.