Die Deutsch-Polnischen Medientage finden seit 2008 jährlich abwechselnd in Deutschland und Polen, jeweils in grenznahen Regionen, statt. Sie richten sich an Journalist:innen aus den beiden Ländern und laden dazu ein, die aktuellen medialen, politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen in der Berichterstattung zu diskutieren. Die Veranstaltung bildet auch den Rahmen für die Verleihung des „Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises“. Diese Auszeichnung würdigt die journalistische Tätigkeit des Bürgerrechtlers und ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach 1989 und zeichnet Beiträge aus, die im Hörfunk, im Fernsehen, in den Printmedien oder im Internet fair und offen über das Nachbarland berichten. Das Preisgeld für jede Kategorie beträgt € 5.000,- In der Jury sind Medien sowie beteiligte Regionen und Partnerstiftungen vertreten. Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung und der ZEIT-Stiftung unterstützt.

Deutsche und polnische Redaktionen haben 2021 im Wettbewerb um den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 188 Beiträge eingereicht. Im Rahmen der digitalen Medientage am 27. und 28. Mai 2021 wurden zehn Journalist:innen ausgezeichnet. Weitere Informationen über die Preisträger:innen und ihre prämierten Beiträge finden Sie hier

Die nächste Ausschreibung erfolgt im Herbst 2021.

Dr. Anna Hofmann
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