Neuer Lehrstuhl „Strafrecht in der globalisierten und digitalisierten Risikogesellschaft“ an der Bucerius Law School

Prof. Dr. Paul Krell hat am 1. April den neu geschaffenen Lehrstuhl für „Strafrecht in der globalisierten und digitalisierten Risikogesellschaft“ an der Bucerius Law School übernommen. „Mit der Berufung von Paul Krell bleibt ein junger Strafrechtswissenschaftler mit großem Talent in Lehre und Forschung an unserer Hochschule. Darüber sind wir hocherfreut.“, so die Präsidentin der Bucerius Law School Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Katharina Boele-Woelki. Strafverfolgung im Netz, autonomes Fahren oder künstliche Intelligenz - durch digitale Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft ergeben sich auch strafrechtliche Fragen. Die Hochschule reagiert mit der Professur auf die gestiegene Bedeutung der Digitalisierung.

Paul Krell freut sich auf die neue Herausforderung: „Der neue Lehrstuhl bietet nicht nur die Gelegenheit, alte Projekte fortzuführen, sondern ermöglicht es mir, mit verbesserten Möglichkeiten neue Forschungsfragen anzugehen.“ Der gebürtige Oldenburger studierte ab 2003 Jura in Osnabrück und Konstanz. Nach seinem zweiten Staatsexamen arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mannheim. Dort promovierte er 2014 mit einer Arbeit zum Thema „Untreue durch Stellenbesetzungen“. In dieser beschäftigte er sich mit dem Thema Nepotismus – also umgangssprachlich „Vetternwirtschaft“.

Zuletzt war Krell Juniorprofessor für Strafrecht an der Bucerius Law School und forschte dort zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Whistleblowing. Mit der neuen Professur erhält die Hamburger Hochschule einen dritten Strafrechts-Lehrstuhl. Gegründet wurde die erste private Hochschule für Rechtswissenschaften im Jahr 2000 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

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