#MutGegenHass: Gratulationskampagne der Deutschen Nationalstiftung

Mit einer Gratulation ein Zeichen gegen Hass und Spaltung setzen: Zur Würdigung der diesjährigen Preisträger des Deutschen Nationalpreises gratulieren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft.

Bereits im Mai hatte die Deutsche Nationalstiftung die Preisträger des diesjährigen Nationalpreises bekanntgegeben: Torsten Pötzsch, Oberbürgermeister der Kleinstadt Weißwasser in der Oberlausitz, wird mit dem mit 30.000 Euro dotierten Deutschen Nationalpreis gewürdigt. Der mit 20.000 Euro dotierte Förderpreis geht an die „Neuen deutschen Medienmacher:innen“ als Träger der Kampagne des Europarats „No Hate Speech Movement“ in Deutschland. Die ZEIT-Stiftung unterstützt „No Hate Speech“ seit 2018. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung, gratuliert den Preisträgern in seiner Grußbotschaft und hebt deren Engagement für eine starke, wehrhafte Demokratie hervor. „Bürgermeister wie Torsten Pötzsch zeigen immer wieder Mut gegen Rechts- oder Linksradikale, sie sind das Kernelement einer Demokratie, sie betreiben Politik vor Ort, sie machen jedem klar, was Politik bedeutet. Das No Hate Speech Movement hat uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass wir uns gegen Hasstiraden in den sozialen Medien stellen.“

Die digitale Gratulationskampagne #MutGegenHass tritt an die Stelle der ursprünglich geplanten feierlichen Verleihung des Deutschen Nationalpreises. Interessierte können Glückwünsche und Nachrichten an die Preisträger veröffentlichen. Darüber hinaus gibt es auf der Webseite viele Informationen und Hintergründe über den Deutschen Nationalpreis 2020 sowie ausführliche Videoporträts der Preisträger. Auch die Laudationen von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sind als Teil der Gratulationskampagne abrufbar.

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