„Die Freiheiten sind enorm“

In der ZEIT-Ausgabe Nr. 5/21 sprachen Manuel J. Hartung und Uwe Jean Heuser mit vier führenden Philanthropie-Vertreterinnen über die Frage „Steckt das Stiften in der Krise?“ Die Bosch-Erbin Ise Bosch, hat international tätige Frauenstiftung Filia gegründet; Friederike von Bünau, leitet die Kulturstiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und ist Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, die Statistik-Professorin Ursula Gather, ist Kuratoriumsvorsitzende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und Julia Kloiber, gründet Organisationen, die Digitalisierung für das Gemeinwohl einsetzen.

In seinen Artikel „Die Freiheiten sind enorm“ erläutert der Vorstandsvorsitzende der ZEIT-Stiftung, Michael Göring, warum er dem im Streitgespräch genannten „Ewigkeitsaspekt“, der Darstellung eines hochregulierten Stiftungssektor und dem Vorwurf ungenügender Diversität in den Gremien von Stiftungen widerspricht. Die Freiheiten seien enorm, die deutsche Stiftungen in ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl haben. Daher steckten Stiftungen auch nicht in einer Krise, denn sie seien permanent aufgerufen, ihre Möglichkeiten den Gemeinwohl-Erfordernissen anzupassen.

 Gastbeitrag von Michael Göring, erschienen am 11. Februar 2021 in der ZEIT.