Hamburger Kinder bauen ihre eigene Stadt

In der Kinderstadt in Barmbek entwickeln junge Menschen zwischen 7 und 15 Jahren spielerisch ihre eigene Stadt und Gesellschaft.

In diesem Sommer entsteht mitten in Hamburg-Barmbek eine Stadt in der Stadt. Ihre Bürger:innen: Kinder. Sie arbeiten zwei Wochen lang mit erwachsenen Mitspieler:innen und Expert:innen aus Kunst, Kultur, Handwerk, Politik und Wissenschaft an einem besonderen Stadtmodell. Mit dem Aufbau verschiedener städtischer Einrichtungen und Betriebe beginnt das Spiel der „Kinderstadt in Gründung“. Im Zentrum steht ein Stadtplanungsbüro, das die Erfahrungen der jungen Bürger:innen sammelt. Ihre Ideen für eine Kinderstadt der Zukunft werden in einem Modell dargestellt und zum Teil gleich 1:1 ausprobiert – ganz unbürokratisch.

Was ist eine Kinderstadt? Kinderspielstädte stellen Kindern eine Stadtkulisse als Aktionsfläche zur Verfügung. Die Spielinhalte ergeben sich dann aus der komplexen Lebenswelt „Stadt“, in denen die Kinder arbeiten und Geld verdienen können – in Werkstätten, am Theater, in der Pizzabäckerei, in der Stadtversammlung, der Bank, der Post, der Müllabfuhr und vielen weiteren Stationen. Aus den Handlungen der Kinder entwickelt sich ein Stadtgefüge aus Politik, Kultur und Wirtschaft, dessen Komplexität sich zunehmend verdichtet.

Die Hamburger Kinderstadt wird zwischen dem 19. und 28. Juli 2021 im Stadthof am Barmbeker S-Bahnhof gebaut und bespielt, täglich zwischen 10 und 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Voraussetzung zum Mitmachen ist eine Anmeldung und Einverständniserklärung der Eltern.

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Die ZEIT-Stiftung fördert das Sommerprogramm der Patriotischen Gesellschaft für Kinder in Kooperation mit dem Museum der Arbeit, der Zinnschmelze, den Fonds Soziokultur NEUSTART KULTUR, die Mara & Holger Cassens Stiftung sowie Christl und Michael Otto.