Reihe „Streitkultur“: Die Kunst des Streitens

Im Sinne von Gerd Bucerius möchte die Veranstaltungsreihe die Furcht vorm Streit nehmen und ihn wieder als bereichernden Bestandteil der Gesellschaft sehen.

Über Corona, Klimawandel und Migration wird weltweit kontrovers diskutiert. Die Themen polarisieren und spalten die Gesellschaft, während die Auseinandersetzung damit zunehmend unsachlich und kaum diskursiv geführt wird. Im Sinne von Gerd Bucerius, dem streitbaren Anwalt, Verleger, Politiker und Stifter, möchte die dreiteilige Veranstaltungsreihe „Streitkultur“, die Furcht vorm Streit nehmen und ihn wieder als bereichernden Bestandteil der Gesellschaft sehen.
Am 23. Juni um 19 Uhr diskutiert Dr. Heinrich Wefing, Ressortleiter Politik DIE ZEIT, mit seinen Gästen über die Frage: Hat der Staat in der Corona-Pandemie versagt?
Gegensätzliche Meinungen in Ruhe anzuhören und respektvolle Streitgespräche zu führen, scheint kaum noch möglich. Zudem entsteht in den vergangenen Jahren eine zunehmende Verunsicherung in der Streit- und Debattenkultur im öffentlichen und privaten Raum. Woher kommt diese Unsicherheit, wie kann ihr entgegnet werden? Warum ist Streit notwendig für das gesellschaftliche Zusammenleben und ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie? Antworten auf diese Fragen gibt die gemeinsame Reihe „Streitkultur“ des Studium generale der Bucerius Law School und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Am 23. Juni geht es um ein „echtes Streitgespräch“. Thema des Abends: Hat der Staat in der Corona-Pandemie versagt? Dr. Heinrich Wefing, Ressortleiter Politik, Die ZEIT, moderiert. Weitere Informationen und Anmeldung hier.