„Hausbesuch" im Thalia-Theater

In der Kurzfilm-Reihe „Hausbesuche“ verraten Hamburger Intendant:innen und Direktor:innen, was hinter den Fassaden ihrer Häuser steckt.

„Dieses Gebäude ist ein einziger Vater-Sohn-Konflikt“, beschreibt Kristina Sassenscheidt, Geschäftsführerin des Denkmalvereins Hamburg, die Baugeschichte des Thalia-Theaters. Im Rahmen der Video-Reihe „Hausbesuche – Freunde treffen Freunde“ führt sie die Zuschauer:innen zusammen mit Tom Till, dem kaufmännischen Geschäftsführer des Thalia-Theaters, durch die Geschichte des Gebäudes.

Hinter den Fassaden des Thalia Theater schlummern verschiedene Vorstellungen von gelungener Architektur zwischen Prunk und Bauhaus: Der Architekt Werner Kallmorgen baute das im zweiten Weltkrieg teilweise zerstörte Theater wieder auf. Dabei veränderte er einige Eigenschaften der Inneneinrichtung, die sein Vater Georg Kallmorgen gestaltet hatte, grundlegend. Manche Schätze wurden erst Jahrzehnte später wiederentdeckt, hinter einer weißen Raufasertapete. Welche das waren und warum der Teppich im Theater so grün ist, erklärt die erste Folge der „Hausbesuche“, abrufbar hier.

In weiteren Ausgaben der Kurzfilm-Serie werden Einblicke in andere Kultureinrichtungen folgen, darunter die Laeiszhalle oder das Museum für Kunst und Gewerbe. „Hausbesuche – Freunde treffen Freunde“ ist ein Projekt des neu gegründeten Netzwerks Kulturfreundschaften von Hamburger Kulturfördervereinen. In der Kurzfilm-Reihe verraten mehrere Hamburger Intendant:innen und Direktor:innen, was hinter den Fassaden ihrer Häuser steckt. Dabei werden sie vom Denkmalverein Hamburg beraten, gefördert wird das Projekt von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.