„Facing new Realities“ auf dem EuropaCamp 2022

Facing new Realities – Freiheit und Demokratie auf dem Prüfstand: Unter diesem Motto schafft das 4. EuropaCamp der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Zusammenarbeit mit ARTE eine Plattform für Diskussionen rund um die Zukunft Europas – sowohl in Hamburg auf Kampnagel als auch im Livestream unter europacamp.zeit-stiftung.de/.

Am Donnerstag, den 7. April, beginnt das viertägige Programm mit Workshops, Panels, Diskussionen sowie Kunst und Musik. Prominente Akteur:innen aus Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur treffen dabei auf die Hamburger EuropaCamp-Besucher:innen. In Workshops von Planpolitik und Salon5 setzen sich Schulklassen, Jugendliche und Erwachsene mit europapolitischen Themen auseinander.

Prof. Manuel J. Hartung, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius: „Wo steht Europa – jetzt und in Zukunft? Insbesondere unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine müssen wir Europäer:innen uns dieser Frage stellen. Auf dem EuropaCamp wollen wir diskutieren und für Freiheit und Demokratie einstehen“

Schwerpunkt Krieg in der Ukraine:
Um den Krieg in der Ukraine geht es auf drei international besetzten Panels am Freitag und Samstag: „Krieg in Europa“ unter anderem mit Jana Puglierin (European Council on Foreign Relations), Katja Gloger (Russlandexpertin) und Georg Mascolo (Journalist); „Europa after Putins war on Ukraine“ mit Timothy Garton Ash (britischer Historiker), Wolfgang Schmidt (Chef des Bundeskanzleramts), Sören Urbansky (Pacific Regional Office of the German Historical Institute Washington) und anderen; sowie „Was ist Europas Rolle in der Welt?“ mit Sergey Lagodinsky (Mitglied des Europäischen Parlaments), Kristina Lunz (Centre for Feminist Foreign Policy) und weiteren Gästen. Auch im Workshop „Die Russlandkrise und die Reaktion der EU“ am Samstag geht es um die Fragen: Wie wird sich die Situation weiterentwickeln, in der Ukraine, in Russland, in Europa und in der Welt? Was heißt das für Europas Sicherheits-, Außen- und Energiepolitik?

Weitere Themen sind der Green Deal, Hass und Ausgrenzung sowie das Europa von Morgen:
Der EuropaCamp-Startschuss fällt am Donnerstagabend mit einer Debatte rund um den europäischen Green Deal: Dazu diskutieren Eckart von Hirschhausen (Arzt und Wissenschaftsjournalist) und Mojib Latif (Klimaforscher und Meteorologe) mit weiteren Gästen. Am Freitagnachmittag richtet das EuropaCamp den Blick auf die Themen Rassismus, Ausgrenzung und Hass gegen Frauen in Europa. Hierzu positionieren sich unter anderem Reem Alabali-Radovan (Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration), Fatma Aydemir (Journalistin), Michel Abdollahi (Moderator), Anna-Lena von Hodenberg (HateAid) Nicole Diekmann (Journalistin), Aline Abboud (Moderatorin), Theresa Breuer (Kabul Luftbrücke) und Larry Macaulay (Refugee Radio Network). Am Samstag diskutieren zum Thema Europa von Morgen zum Beispiel Erik Kessels (Künstler), Katharina Nocun (Politikwissenschaftlerin), Düzen Tekkal (Autorin), Jagoda Marinić (Publizistin) und Steven Sokol (American Council on Germany).

„Auf dem EuropaCamp bleiben die Politikerinnen und Politiker nicht unter sich. Hier diskutieren sie mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur sowie der Zivilgesellschaft – und mit dem Hamburger Publikum. Das macht die ganz besondere Atmosphäre auf dem EuropaCamp aus“, sagt Sascha Suhrke, Bereichsleiter Politik und Gesellschaft der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. „Zusammen mit ARTE und Kampnagel sorgen wir zudem für tolle europäische Kultur-Highlights.“

Kultur auf dem EuropaCamp:
Die Musiker:innen Sebastian Krumbiegel, Dota Kehr und Marcus Wiebusch treffen am Freitagabend zu einem „Gespräch über Musik und Politik“ aufeinander. Nicole Diekmann moderiert die Diskussion, die von kurzen Auftritten der drei Künstler:innen eingerahmt wird. Die interaktive Kunst-Installation „Unter dem Teppich“ von God’s Entertainment aus Wien rückt in Europa vernachlässigte Themen in den Fokus. Die belgische Band „Intergalactic Lovers“ gibt am Freitagabend ein kostenfreies Konzert, und „Kettcar“ aus Hamburg spielen am Sonntagabend das EuropaCamp-Abschlusskonzert.

Programm, Akteur:innen und weitere Informationen unter europacamp.zeit-stiftung.de.