Foto: Maria Thrun

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, 1869 von Justus Brinckmann gegründet, versteht sich als "Stätte der Kunst im ganz neuheitlichen Sinne" – es präsentiert angewandte europäische Kunst aus Europa von der Antike bis zur Gegenwart, eine bedeutende Sammlung ostasiatischer Werke sowie modernes Design, eine herausragende Sammlung von Gebrauchsgrafiken und Plakaten sowie Fotografien internationaler Künstler.

Die Fotografiesammlung des Museums, die älteste Deutschlands, umfasst ca. 75.000 Werke, von den Anfängen der Fotografie bis in die Gegenwart, darunter ein einmaliger Bestand von Daguerreotypien und Gummidrucken in Originalrahmen aus der Zeit um 1900. Die Sammlung enthält außerdem Konvolute wichtiger Fotografen der Moderne, unter ande­rem von August Sander, Lotte Jacobi, Walter Hege und Andreas Feininger. Mit Mitteln der ZEIT-Stiftung wird die Erschließung der Sammlung bis 2018 unterstützt sowie die 9.000 wichtigsten Werke online veröffentlicht. Da die fotografische Sammlung aufgrund der Lichtem­pfindlichkeit ihrer Objekte zum größten Teil im Verborge­nen lagert, ist es umso wichtiger, die Bestände über die Website des Museums für Recherchen zugänglich zu machen. Das Museum für Kunst und Gewerbe ist damit das erste Museum in Deutschland mit einer digital zugänglichen Fotosammlung.

Weitere Informationen unter www.mkg-hamburg.de

Christine Neuhaus
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
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