Foto: Maria Thrun

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, 1869 von Justus Brinckmann gegründet, versteht sich als „Stätte der Kunst im ganz neuheitlichen Sinne" – es präsentiert angewandte europäische Kunst aus Europa von der Antike bis zur Gegenwart, eine bedeutende Sammlung ostasiatischer Werke sowie modernes Design, eine herausragende Sammlung von Gebrauchsgrafiken und Plakaten sowie Fotografien internationaler Künstler.

Das Museum für Kunst und Gewerbe erwarb bereits Anfang der 1870er Jahre als erste öffentliche Sammlung in Deutschland Objekte aus Ostasien. In Europa beschäftigte sich zu dieser Zeit lediglich auch das South Kensington Museum (heute Victoria & Albert Museum) in London intensiver mit dem Fernen Osten. Bereits ab 1898 gab es im MKG einen eigenen Kurator für die Ostasienabteilung. Der Gründer des Museums für Kunst und Gewerbe, Justus Brinckmann, beeinflusste durch seine Sammlungstätigkeit und seine fachliche Expertise auch den Aufbau späterer Sammlungen anderer Häuser.

 Heute umfasst die Ostasiensammlung des MKG rund 13.000 Objekte. Nach dem Museum für Asiatische Kunst in Berlin und dem Museum für Ostasiatische Kunst in Köln ist sie die bedeutendste Sammlung ihrer Art in Deutschland. Mit Mitteln der ZEIT-Stiftung konnte die Sammlung wissenschaftlich erschlossen und in großen Teilen digitalisiert werden.

Weitere Informationen unter www.mkg-hamburg.de

Christine Neuhaus
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
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