Wie informieren sich die Menschen in Deutschland im digitalen Zeitalter – und was bleibt am Ende tatsächlich bei ihnen hängen? Bisherige Studien haben sowohl ermutigende wie ernüchternde Botschaften: Zum einen werden Nachrichten auch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie so intensiv wie nie zuvor genutzt – zum anderen verlierenLeitmedien weiter an Vertrauen und gerade bei den Jüngeren deutet vieles darauf hin, dass die Fähigkeit, Nachrichten zu bewerten und einzuordnen ebenso beständig zurückgeht wie die Wertschätzung für professionellen Journalismus.

Mit dem Projekt #UseTheNews wollen die dpa und führende Partner aus Medien und Medienforschung der veränderten Nachrichtennutzung jetzt auf den Grund gehen und neue Informationsangebote speziell für unter 30-Jährige entwickeln.

Das langfristig angelegte Projekt umfasst drei Säulen: eine Grundlagenstudie, um die Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz in Deutschland zu erforschen, ein News Literacy Lab, bei dem Medienformate insbesondere für die unter 30-Jährigen  entwickelt  und optimiert werden sollen und ein News Curriculum zur Förderung der Nachrichtenkompetenz in Schulen.

Partner des Projekts sind die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger, der Südwestrundfunk, der Norddeutsche Rundfunk, ARD-aktuell, die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH), der SPIEGEL, VRM, NOZ Medien, das Hamburger Abendblatt und die ZEIT-Stiftung.

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Jessica Staschen
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Feldbrunnenstraße 56
20148 Hamburg
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