Jugend auf dem Lande – wie lebt sie, was bewegt sie und welche Vor- und Nachteile sieht sie im Aufwachsen auf dem Land? Diesen und noch vielen wei­teren Fragen geht das WIR-Projekt nach. Die ZEIT-Stiftung fördert die Initiative, die in bislang sechs Bundesländern gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwach­senen ihr Lebensumfeld erforscht. Stu­dierende der Hochschule Esslingen sind dafür in ländliche Gegenden gereist, ha­ben den Kontakt mit Jugendlichen vor Ort gesucht und mit ihnen Interviews ge­führt. In Brühl in Nordrhein-Westfalen haben junge Erwachsene beispielswei­se frei und ohne Vorgaben in einem Bar­camp über Themen gesprochen, die sie selbst gesetzt haben. „Was kann Heimat sein und wie soll sie sein, damit wir blei­ben?“ fragten Teilnehmer in der Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt.

Die Ergebnisse der Befragungen wer­den in einer Studie zusammengefasst, die Heimatvorstellungen von Jugendli­chen und jungen Erwachsenen in Klein­städten und ländlichen Regionen unter­sucht. Sie soll Antworten auf die Frage geben, was Jugendliche veranlasst, die alte Heimat zu verlassen oder in der Pro­vinz zu bleiben.

Das WIR-Projekt wird getragen von „Respekt! Die Stiftung zur Förderung von jugendkultureller Vielfalt und Toleranz, Forschung und Bildung“. Mit der Befragung von Jugendlichen und Multiplikatoren in Regionen in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurde Kinder Stärken e.V. an der Hochschule Magdeburg-Stendal beauftragt.

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Dr. Anna Hofmann
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
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