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Pressemitteilung:
Marlene Militz erhält ersten Petra Kipphoff-Preis für jungen Kunstjournalismus

Der erste Petra Kipphoff-Preis für jungen Kunstjournalismus geht an die freie Journalistin und Autorin Marlene Militz. Die gebürtige Leipzigerin überzeugte die Jury mit ihrem klaren Blick auf die Widersprüche der Kunstwelt und hinein in gesellschaftliche Diskussionen. In ihren Texten sei sie „anschaulich, differenziert und debattenstark“ und trage immer auch den sozialen Bedingungen Rechnung, die in das Künstlerische hineinreichen. Sie mache Kunst, Ausstellungen und Museen zugänglich für ihre Generation und ein breiteres Publikum.

Der Petra Kipphoff-Preis wird ausgelobt und vergeben von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und dem Verein der Freunde und Förderer des Kunstgeschichtlichen Seminars e.V. an der Universität Hamburg zusammen mit der Familie Kipphoff. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 30. Juni 2025 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg verliehen. Der Preis wird im Andenken an die Hamburger Journalistin, Kritikerin und Kunstenthusiastin Petra Kipphoff von Huene (1937-2023) verliehen. Sie prägte mit ihren zahlreichen Rezensionen über Jahrzehnte die Kunst- und Kulturszene.

„Zeichen der Ermutigung“ in einem Moment der Zäsur

Marlene Militz, erste Preisträgerin: „Ich freue mich sehr über den Petra Kipphoff-Preis für jungen Kunstjournalismus. Er erreicht mich in einem Moment, der für meine Generation eine Zäsur bedeutet: Die Voraussetzungen für einen differenzierten, vielstimmigen und kritischen Diskurs, den wir lange als selbstverständlich erlebt haben, sind nicht länger garantiert. Doch gerade dieser Diskurs ist unverzichtbar für den Erhalt einer offenen, demokratischen Gesellschaft und für die Freiheit von Kunst und Kultur, die durch massive Kürzungen unter teils existenziellen Druck geraten. Ich hoffe, dass auch in Zukunft viele junge Kritikerinnen und Journalisten mit diesem Preis ausgezeichnet werden – als Zeichen der Ermutigung und der Sichtbarkeit für eine Arbeit, die umso dringlicher ist, je stärker sie bedrängt wird.“

Marlene Josephine Militz (geboren 1997) studierte Kunstwissenschaft in Berlin und Italien, anschließend Contemporary Art Theory in Goldsmiths, London. Parallel zu ihrem Studium koordinierte sie unter anderem den Curators Workshop der 12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und arbeitete in dem Forschungsprojekt „Das Technische Bild“ an der Humboldt-Universität. Ihre ersten journalistischen Texte erschienen in der taz; inzwischen publiziert sie regelmäßig als freie Autorin, u.a. in Texte zur Kunst, Berlin Review, Zeit Online, Camera Austria und den Blättern für deutsche und internationale Politik. Auch wissenschaftlich ist sie publizistisch aktiv, zuletzt für 21: Inquiries into Art, History, and the Visual. Im September beginnt sie eine Promotion im Department Art & Archeology der Princeton University, USA.

Die Auswahl der ersten Petra Kipphoff-Preisträgerin 2025 erfolgte durch eine überregional besetzte, fünf-köpfige Fachjury bestehend aus: Dr. Kathrin Baumstark (Direktorin, Bucerius Kunst Forum), Prof. Dr. Isabelle Graw (Leiterin des Instituts für Kunstkritik, Städelschule), Dr. Hanno Rauterberg (Stellv. Ressortleiter Feuilleton, DIE ZEIT), Dr. Pablo Schneider (Programmbereich Kunst und Wissenschaft, Deutscher Kunstverlag), Prof. Dr. Iris Wenderholm (Kunstgeschichtliches Seminar, Universität Hamburg). In der offiziellen Begründung der Jury heißt es wie folgt: „Mit ihren Texten leuchtet Marlene Militz hinein in viele aktuelle Klein- und Großdiskussionen und seziert sprachgewandt die eigentümlichen Selbstwidersprüche der Kunstwelt. Sie schreibt gut strukturierte und zugängliche kunstkritische Texte, in denen den besprochenen künstlerischen Phänomenen ebenso Rechnung getragen wird, wie den sozialen Bedingungen, die in diese hineinreichen. Ohne falsche Scheu und mit erkennbarer Freude am pointierten Argument analysiert sie die soziologischen Bedingtheiten des Kunstbegriffs oder zeigt auf, wie sehr sich die Rolle des Museums in den letzten Jahren gewandelt hat. Anschaulich, differenziert und debattenstark - eine Stimme, von der man gerne noch viel mehr hören und lesen möchte.“

Hintergrund zum „Petra Kipphoff-Preis für jungen Kunstjournalismus“
Der Petra Kipphoff-Preis für jungen Kunstjournalismus wird 2025 zum ersten Mal verliehen, künftig alle zwei Jahre, und zeichnet besonders qualitätvolles Schreiben über Kunst und Kultur im Bereich Kunstjournalismus aus. Mit dem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Persönlichkeit in der Early-bis-Mid-Career-Phase geehrt, die sich in den vergangenen zwei Jahren durch journalistisches Schreiben hervorgetan hat. Neben der Originalität des Zugriffs auf das Thema wird die Fähigkeit ausgezeichnet, in besonderem Maße Kunst und kulturwissenschaftliche Themen an ein größeres Publikum vermitteln zu können, die Kontroverse nicht zu scheuen und mit einem kritischen Blick die Debatten der Gegenwart zu begleiten. Marlene Militz ist die erste Preisträgerin. Der Preis wird vergeben durch den Verein der Freunde und Förderer des Kunstgeschichtlichen Seminars e.V. an der Universität Hamburg und gefördert durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS sowie die Familie Kipphoff.

 

Pressekontakt:

ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
Dorit Schartau – Pressesprecherin
Telefon: 040 41336870
E-Mail: presse@zeit-stiftung.de
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