11. September 2026 - 29. März 2027
Ausstellung:
Von Monet bis Picasso. Jüdische Sammler:innen in Deutschland

Ort: Bucerius Kunst Forum, Alter Wall 12, Hamburg

Die Ausstellung rekonstruiert 15 bedeutende Kunstsammlungen deutscher Jüd:innen vor 1945 und führt viele ihrer heute weltweit verstreuten Meisterwerke der Moderne wieder an einem Ort zusammen. Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit von Künstler:innen wie Paul Cezanne, Lovis Corinth, Ferdinand Hodler, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Milly Steeger und vielen anderen. 

Damit erinnert die Schau an die wegweisende Rolle jüdischer Kunstsammler:innen für die Etablierung, Förderung und Verteidigung moderner Kunst seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen beispielhaft 15 Familien, Paare sowie Einzelpersonen und ihre Sammeltätigkeit, u.a. die Familie Hirschland, Paul und Clothilde Schüler, Max Meirowsky, Rosa Schapire und Margarete Mauthner. Ihre Lebensgeschichten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung geprägt waren, werden anhand von Zeitdokumenten und Fotografien erfahrbar gemacht. Jeder Sammlung ist ein eigener Raum gewidmet, der die Begegnung mit dem Original unmittelbar und eindrücklich werden lässt. Im Folgenden bietet Ihnen die Schau die Möglichkeit, anhand von Dokumenten, Fotografien, Briefen und Zeitzeugnissen die Sammler:innenpersönlichkeiten und ihre Geschichten kennenzulernen. So werden die Schicksale der Menschen und die damit einhergehende Zerschlagung ihrer Sammlungen, aber auch die Wege der einzelnen Kunstwerke bis heute nacherzählt.

Eintritt: 9,- Euro (Early Bird). Tickets und weitere Informationen HIER.

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