26. November 2026 - 28. November 2026
Theater:
Frustloops

Ort: Fundus Theater, Platz der Kinderrechte, Sievekingdamm 3, Hamburg

Ein interaktiver Theaterparkour über Ungerechtigkeit ab 5 bis 10 Jahren

Drei Geschwister streiten, Hase und Igel laufen um die Wette, unfaire Schiris weisen das Publikum zurecht. Wir brodeln, stampfen und boxen die Wand. Wir stapeln einen Frustrationsturm bis an die Decke, klettern hinauf und schreien unsere Wut hinaus. Wann kippt der Turm? Wenn Empörung, Frust und Wut wachsen, können wir sie dann auch rauslassen? Und was passiert, wenn der Schrei verklungen ist? In einer Zeit, in der gesellschaftliche Diskurse von Ängsten und Unsicherheiten befeuert und von autoritären oft eindimensionalen Antworten geprägt sind, bekommen Fragen nach vielschichtigen emotionalen Umgängen besondere Bedeutung für künstlerische Arbeit auf der Bühne und in der Pädagogik.

Wie erleben Kinder das Thema Ungerechtigkeit? Ein Netzwerk von Gefühlen – Wut, Frustration, Neid, Angst, Vertrauen, Trotz. Mit interaktiven Sounds, Kostümen zum Reinschlüpfen und Bühnenelementen zum Umbauen sucht der Theaterparkour „Frustloops“ nach emotionalen Zwischenräumen und Ambivalenzen, die nicht nur ausgehalten werden müssen, sondern zu Impulsen für Gestaltungsräume werden. Im Rahmen der Stückentwicklung kooperiert das Kollektiv ESTUPEFACTA, Stipendiat:innen für Darstellende Künste der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, in einem dreijährigen Pilotprojekt mit dem Zentrum für Kulturelle Bildung und Vermittlung Hamburg (ZKBV) und entwickelt Fortbildungen für Lehrkräfte und neue Formate der Vermittlung zwischen Freier Szene und Schule. Parallel arbeitet das Kollektiv in Workshopformaten an drei Grundschulen gemeinsam mit Kindern an dem partizipativen Theaterparkour, der dann im Fundus Theater seine Premiere feiert. 

Vorstellungen am 26. November um 10 Uhr, am 27. November um 10 Uhr und Samstag, 28. November um 11 Uhr. 

Eintritt ab 9,- Euro. Tickets und weitere Informationen HIER. 

Das Projekt wird u.a. durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Freie und Hansestadt Hamburg und den Dachverband freie darstellende Künste Hamburg gefördert.

 

 

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