Die Deutsch-Polnischen Medientage finden seit 2008 jährlich abwechselnd in Deutschland und Polen, jeweils in grenznahen Regionen, statt. Sie richten sich an Journalist:innen aus den beiden Ländern und laden dazu ein, die aktuellen medialen, politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen in der Berichterstattung zu diskutieren. Die Veranstaltung bildet auch den Rahmen für die Verleihung des „Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises“. Diese Auszeichnung würdigt die journalistische Tätigkeit des Bürgerrechtlers und ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach 1989 und zeichnet Beiträge aus, die im Hörfunk, im Fernsehen, in den Printmedien oder im Internet fair und offen über das Nachbarland berichten. Das Preisgeld für jede Kategorie beträgt € 5.000,- In der Jury sind Medien sowie beteiligte Regionen und Partnerstiftungen vertreten. Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung und der ZEIT-Stiftung unterstützt.

Im Rahmen der digitalen Medientage am 27. und 28. Mai 2021 wurden zehn Journalist:innen ausgezeichnet. Weitere Informationen über die Preisträger:innen und ihre prämierten Beiträge finden Sie hier

Die Preisträger:innen 2022 wurden am 9. Juni 2022 in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec prämiert. Die Deutsch-Polnischen Medientage fanden am 9./10. Juni 2022 in Görlitz-Zgorzelec statt.

Dr. Anna Hofmann
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
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