Foto Hans Scherhaufer, © Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Die Deutsch-Polnischen Medientage finden seit 2008 jährlich abwechselnd in Deutschland und Polen, jeweils in grenznahen Regionen, statt. Sie richten sich an Journalist:innen aus den beiden Ländern und laden dazu ein, die aktuellen medialen, politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen in der Berichterstattung zu diskutieren. Die Veranstaltung bildet auch den Rahmen für die Verleihung des „Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises“. Diese Auszeichnung würdigt die journalistische Tätigkeit des Bürgerrechtlers und ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach 1989 und zeichnet Beiträge aus, die im Hörfunk, im Fernsehen, in den Printmedien oder im Internet fair und offen über das Nachbarland berichten. Das Preisgeld für jede Kategorie beträgt € 5.000,- In der Jury sind Medien sowie beteiligte Regionen und Partnerstiftungen vertreten. Das Projekt wird von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung und der ZEIT-Stiftung unterstützt.

Die Medientage 2020 haben im Juni ausschließlich online stattgefunden. Im Wettbewerb wurden sieben Journalistinnen ausgezeichnet. Weitere Informationen über die Preisträgerinnen und ihre prämierten Beiträge hier 

188 Beiträge wurden für den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2021 eingereicht. 104 Printbeiträge (59 deutsche und 45 polnische), 22 Hörfunkbeiträge (12 deutsche und 10 polnische), 32 Fernsehbeiträge (25 deutsche und 7 polnische), 7 Multimediabeiträge (3 deutsche und 4 polnische) sowie 23 Beiträge in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“ (12 deutsche und 11 polnische). Die Verleihung findet im Rahmen der Medientage am 27. und 28. Mai 2021 in Stettin statt.

Weitere Informationen hier

Dr. Anna Hofmann
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
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