25. Februar 2026,
19:00 Uhr
Talk:
Streit & Zuversicht – Zwischen Krieg und Freiheit: Kann eine Wehrpflicht gerecht sein?

Ort: Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, Berlin

In der Reihe „Streit & Zuversicht“

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) fordert, Deutschland müsse angesichts der veränderten Sicherheitslage „kriegstüchtig“ werden. Der Bundestag hat im neue Wehrdienstgesetz beschlossen, dass ab 1. Januar 2026 junge Männer ab dem Geburtsjahr 2008 verpflichtend gemustert werden. Ob 2027 eine „Bedarfswehrpflicht“ folgt, hängt von den Entwicklungen der verteidigungspolitischen Lage und dem Personalstand bei der Bundeswehr ab. Währenddessen spaltet die Debatte um die Wehrpflicht das Land. Parallel zu den Entscheidungen im Bundestag gingen junge Menschen auf die Straße und streikten gegen die Pläne der Regierung.

Die Fragen zu einer möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht sind komplex: Wer übernimmt die Verantwortung für die Verteidigung Deutschlands? Rechtfertigt der Vorwand der Kriegstüchtigkeit den Eingriff in die Grundrechte junger Menschen – insbesondere junger Männer? Braucht es Geschlechtergleichstellung bei der Wehrpflicht, damit sie als gerecht gelten kann? Sollte es die Wahlfreiheit zwischen einem Gesellschaftsjahr und einem verpflichtenden Wehrdienst geben?

Gemeinsam wollen wir mit Ihnen der zentralen Frage nachgehen: Kann die Wiedereinführung einer Wehrpflicht in Deutschland für junge Menschen gerecht sein? Let’s debate!

Moderation: Anna Dushime

Einlass: ab 18:15 Uhr

„Streit & Zuversicht” ist eine Veranstaltungsreihe der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und Holtzbrinck Berlin in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln.

Tickets ab 10,- Euro. Anmeldung und weitere Informationen HIER.

Jetzt Newsletter abonnieren!