Bob Dylan hat den „Subterranean Homesick Blues“

In dem Song „Subterranean Homesick Blues“ von 1965 porträtiert Bob Dylan eine leicht paranoide Gegenkultur, die sich bevorzugt an untergründigen Orten aufhält. Der Underground war der neue coole Ort, an dem man sich den Regulierungen der bürgerlichen Gesellschaft entzog. Die Idee, dass ein „niedriger“ Ort mehr Erkenntnis ermöglicht, gibt es aber schon seit der Antike.

In der achten Folge der ZEITGEISTER spricht Ralf Schlüter mit Wolfram Eilenberger, dem langjährigen Chefredakteur des Philosophie Magazins und ZEIT-Kolumnist, über die Geschichte untergründiger Blickwinkel und der Frage, was heute Underground ist.

Jedes Stück Musik ist ein Produkt seiner Zeit; es erzählt von der Gegenwart, aber es verarbeitet auch frühere kulturelle Formen. Im Podcast ZEITGEISTER folgt der Kulturjournalist Ralf Schlüter den Spuren, die in berühmten Songs und Musikstücken angelegt sind. Es geht um geheime Botschaften und politische Statements, kulturelle Archetypen und Utopien. Alle weiteren Folgen hier.