Olga Romanowa (*1966) ist eine der profiliertesten investigativen Journalistinnen in Moskau. Sie ist Bloggerin bei Echo Moskvy und Kolumnistin der New Times. Insbesondere beleuchtet sie die Situation in den russischen Gefängnissen. Romanowa engagiert sich derzeit maßgeblich für die „Liga der Wähler“ und im Organisationskomitee „Für ehrliche Wahlen“. Olga Romanowa wurde vom Norwegian Helsinki Commitee und der Human Rights House Foundation, Oslo, vorgeschlagen.

Das Magazin Dosh – es bezeichnet sich selbst als „das erste kaukasische unabhängige Magazin“ – erscheint vierteljährlich, es hat eine Redaktion in Grozny und in Moskau. Menschenrechte bilden ein Schwerpunktthema des Magazins, ebenso wie die Situation im Kaukasus, die ständig präsente Gewalt und Instabilität in der Region. Dosh wurde von Peter Normann Waage und dem Norwegian PEN, Oslo, vorgeschlagen.

Waleri Karbalewitsch (*1955) ist Chefredakteur der Zeitschrift Gramadzjanskaja alternatiwa (Bürger-Alternative) und führender politischer Beobachter der Zeitung Swobodnyje nowosti plus. Karbalewitsch zählt zu den wichtigsten unabhängigen Kommentatoren in der belarussischen Medienlandschaft. Seine fundiert recherchierten Artikel analysieren innen- und außenpolitischen Themen. Waleri Karbalewitsch wurde von der Deutschen Botschaft Minsk vorgeschlagen.

Das Wochenmagazin Ukainskiy Tyzhden erscheint seit 2007 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, hinzu kommt eine englischsprachige Monatsausgabe. Seine unabhängige, anspruchsvolle und mutige Berichterstattung beleuchtet die Entwicklung der Ukraine am Scheideweg zwischen Russland und der Europäischen Union. Ukrainsky Tyzhden wurde vom Goethe-Institut der Ukraine vorgeschlagen.

Die Journalistin Khadija Ismayilova (*1976) aus Baku gehört zu den wichtigsten investigativen Journalisten in Aserbaidschan. Sie schreibt für verschiedene Zeitungen und arbeitet für Rundfunkstationen, u.a. moderiert sie eine Sendung im RFE/RL Internetradio. Sie berichtet über Korruption, Machtmissbrauch und Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land und beleuchtet auch die Lage der iranischen Aserbaidschaner. Khadija Ismayilova wurde vom Norwegian Helsinki Commitee und der Human Rights House Foundation, Oslo, sowie von Markus Löning, dem Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, vorgeschlagen.