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„Trajectories of Change“ fördert Promovierende der Geistes- und Sozialwissenschaften, die historische und aktuelle Transformationsprozesse in der europäischen Nachbarschaft untersuchen. In diesem Programm wurden in den Jahren 2014 bis 2018 insgesamt 91 Stipendien und Förderungen für Feldforschung vergeben. Die Stiftung unterstützte Promotionsprojekte mit dem Fokus auf Osteuropa, Zentralasien und die MENA-Region. Im Zentrum der jährlichen Ausschreibungen standen folgende Themen: „A New Social Contract? Reshaping State and Society” (2014), „The State of the State: Organizing Power, Authority and Legitimacy” (2015), „Contestation Past and Present: Institutions, Processes and Orders” (2016), „Reshaping the Public Sphere” (2017) und „Transnational and Regional Dynamics” (2018).

„Trajectories of Change”-Stipendiat:innen bilden ein internationales und interdisziplinäres Netzwerk von Forschenden, die sich mit der europäischen Nachbarschaft befassen – einem Raum, der in den letzten Dekaden bewaffnete Konflikte, Regimewechsel und einen Aufstieg des Autoritarismus erfahren hat. Ergebnisse aus den geförderten Arbeiten fließen in Publikationsprojekte ein und werden in Workshops und Arbeitsgruppen diskutiert. Für Herbst 2021 ist eine Abschlusstagung des Programms geplant.

Nähere Informationen finden sich unter www.trajectories-of-change.de
Die ZEIT-Stiftung hat die „Trajectories of Change“-Stipendien in Kooperation mit der Claussen-Simon-Stiftung vergeben.

Dr. Anna Hofmann
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
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