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Hamburger Woche der Pressefreiheit im Oktober 2024

Die Pressefreiheit ist bedroht – weltweit, aber auch in Deutschland. Nicht nur im Superwahljahr 2024 sind freie Berichterstattung und unabhängige Meinungsbildung essentiell für unsere Demokratie. Desinformation und gezielte Einflussnahme erschweren die Arbeit vieler Medienschaffenden. Zudem erleben Journalist:innen vermehrt Angriffe und Einschüchterungen, gerade auch im Umfeld von Wahlberichterstattung weltweit.

Mit der Hamburger Woche der Pressefreiheit haben wir uns deshalb zum Ziel gesetzt, mehr Bewusstsein für die Bedrohung von unabhängiger Presse und Informationsfreiheit zu schaffen und die Themen – insbesondere im für alle zugänglichen Stadtraum – in Bewegung zu bringen. Die Aktionswoche auf gemeinsame Initiative von uns und der Körber-Stiftung findet 2024 bereits zum zweiten Mal statt und wird von einer breiten Allianz von rund 30 Partner:innen aus Medien, NGOs, Stiftungen, Vereinen und Politik wie dem Norddeutschen Rundfunk, Ströer Media oder der Behörde für Kultur und Medien unterstützt.

Programm mit internationalen Gäst:innen

Geplant ist ein Programm mit internationalen und nationalen Größen aus Politik, Medien und Gesellschaft, unter anderem eine prominent besetzte Live-Sendung zum Auftakt beim NDR sowie ein Senatsempfang im Hamburger Rathaus, das „Exile Media Forum“ der Körber-Stiftung als internationale Konferenz für Exil-Journalismus sowie die „Free Media Lecture“ von uns als ZEIT STIFTUNG BUCERIUS. Darüber hinaus wird die Woche der Pressefreiheit vielfältige Angebote für Schulklassen, Studierende und die Hamburger Öffentlichkeit wie Workshops oder Online-Games, hochkarätige Panel-Talks, Live-Podcasts, Bühnenprogramm und Foto-Ausstellungen bieten.

Ströer wird die gemeinsame Kampagne ins gesamte Hamburger Stadtgebiet bringen.

Manuel Hartung, Vorstandsvorsitzender der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS:
“„Demokratie braucht Pressefreiheit. Denn nur auf der Grundlage unabhängiger Berichterstattung gibt es pluralistische Meinungsbildung – die Basis für öffentlichen Diskurs. Für unabhängige Berichterstattung und freie Medien müssen wir alle einstehen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten geht es darum, mutig und gemeinschaftlich die Selbstbestimmung und unabhängige Berichterstattung von allen Seiten zu stärken und ein gesellschaftliches Bewusstsein für Falschinformationen zu schaffen. Umso mehr freue ich mich über das breite Bündnis von 30 starken Partner:innen, die gemeinsam mit der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und der Körber-Stiftung auch 2024 für Medienfreiheit kämpfen. Die Hamburger Woche der Pressefreiheit setzt ein starkes Zeichen. Für Werte. Für die Wahrheit. Für unsere Demokratie.“”
Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung:
“„Pressefreiheit ist essenziell für die Demokratie. Sie schützt das Recht auf Information und Kritik, trennt Fakten von Falschinformationen und ist unverzichtbar, um politische Entscheidungen transparent zu machen. In Zeiten, in denen Angriffe auf die Medien zunehmen, steht mehr als nur die journalistische Freiheit auf dem Spiel – die Grundfesten demokratischer Gesellschaften selbst sind bedroht. Aus unserer Arbeit zur Stärkung des Exiljournalismus wissen wir: Ohne freie Medien bleibt die Wahrheit im Dunkeln, die Demokratie verliert an Kraft und Glaubwürdigkeit.“”

Starke Partner:innen der Aktionswoche

Mehr als 30 Partner:innen unterstützen die Aktionswoche und tragen dazu bei, in der Hamburger Stadtgesellschaft – und darüber hinaus – das Bewusstsein für die Bedeutung von freier Berichterstattung und Meinungsfreiheit für unsere Demokratie sowie für unsere freie liberale Gesellschaft zu stärken.

Dazu gehören neben uns beiden Initiatorinnen Körber-Stiftung und ZEIT STIFTUNG BUCERIUS:

Altonaer Museum, Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, Bücherhallen Hamburg, DER SPIEGEL, Deutscher Journalistenverband (DJV), Deutsche Presse-Agentur (dpa), Die Rederei / spreuXweizen, DIE ZEIT, Hamburger Abendblatt, Headliner, Interlink Academy for International Dialog and Journalism, Journalismus macht Schule (JmS), JX Fund, Laif Agentur für Photos und Reportagen, Netzwerk Recherche, Neue deutsche Medienmacher:innen, Norddeutscher Rundfunk (NDR Info), Report:innen Forum, Reporter ohne Grenzen, RTL Nord, Rudolf Augstein Stiftung, Salon 5, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Ströer, Tide TV / FAMM, #UsetheNews und das VOCER Institut für Digitale Resilienz.

Unterstützung in besonderem Maße erhält die Aktionswoche durch seine zentralen Partner NDR Info und Ströer. NDR Info, das Informationsprogramm des Norddeutschen Rundfunks, stärkt mit seinen Veranstaltungen und begleitenden Programmangeboten im Hörfunk, Fernsehen und Online die Bedeutung der Pressefreiheit für Demokratie und gesellschaftlichen Diskurs. Ströer wird die Kampagne und Themen auf bis zu 7.500 digitalen Flächen im gesamten Hamburger Stadtgebiet begleitend sichtbar machen.

Weitere Informationen auf der zentralen Webseite unter www.pressefreiheit.hamburg.

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