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© Bundesregierung/ Sandra Steins
Start von „Zukunftswege Ost“ mit Bundespräsident Steinmeier in Saalfeld

Große Aufregung und letzte Vorbereitungen bei den Jugendlichen und Mitarbeiter:innen des „Jugendforums“ im Zukunftsladen in Saalfeld: Gleich kommt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der Bundespräsident hatte sich Zeit genommen und war zur Eröffnung der neuen Gemeinschaftsinitiative „Zukunftswege Ost“ nach Thüringen gereist. Vor dem offiziellen Startschuss für die neue Förder-Initiative wollte er die rund 15 Jugendlichen und Aktiven, wie Sebastian Heuchel von der Initiative „Partnerschaft für Demokratie Saalfeld-Rudolstadt“, zu einem Gespräch treffen, um sich über das beeindruckende Engagement für Demokratie und die Region zu informieren – fast eine ganze Stunde lang.

Direkt danach ging es zu Fuß weiter in das „Klubhaus der Jugend“. Dort warteten bereits die Verantwortlichen der Gemeinschaftsinitiative „Zukunftswege Ost“, unter anderem Annette Häuser vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, Eva Sturm von der Cellex-Stiftung und Sascha Suhrke von uns, der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, und auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow mit rund 100 weitere Gäst:innen. Alle vor Ort waren vereint in der Freude über noch mehr Rückenwind für Engagierte und Vereine in den ostdeutschen Bundesländern. Denn genau das ist das Ziel des gemeinsamen Projekts „Zukunftswege Ost“.

Ein „wirklich wichtiges gesamtdeutsches Projekt“ und „neues Erfolgsrezept“

Das Gemeinschaftsprojekt stärkt Menschen und Vereine in den ostdeutschen Bundesländern, die häufig unter schwierigen Bedingungen und mit wenig finanzieller Ausstattung für die Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt aktiv sind. Dazu bündelt die Initiative privates Kapital und die Netzwerke von Stiftungen, Unternehmen und Bürger:innen bundesweit und bringt beides dorthin, wo es gebraucht wird.

Den Anfang machen drei Fokusregionen, in denen besonderer Bedarf identifiziert wurde. Dazu gehört auch Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen. Das Besondere an der Initiative „Zukunftswege Ost“: Die Unterstützung erfolgt unbürokratisch, konkret und nah. Die Verantwortlichen gehen raus aufs Land, in den Fußballverein, auf den Dorfplatz, in den Jugendclub. Sie hören zu, reden, lernen voneinander und unterstützen.

Das lobte auch Bundespräsident Steinmeier bei seinem Besuch und nannte „Zukunftswege Ost“ ein „wirklich wichtiges gesamtdeutsches Projekt“. Um das Prinzip der Initiative und die Bedeutung eines jeden Einzelnen für unsere Demokratie zu verdeutlichen, beschrieb er weiter: „Eine frühe Förderung ist wie Hefe, sie hilft, dass die Sache richtig aufgeht. Die „Zukunftswege Ost“ können die Hefe liefern, die Bäcker aber, das bleiben die Engagierten hier in Saalfeld und überall – und vielleicht kann aus diesem Zusammenwirken ein neues Erfolgsrezept entstehen.“

Initiator:innen der Gemeinschaftsinitiative sind die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Stiftung Bürger für Bürger aus Halle, die Cellex Stiftung in Dresden, die Freudenberg Stiftung und der Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Erste Förderung für den „Zukunftsladen“ in Saalfeld

Mit dem Start der Initiative konnten die Verantwortlichen auch direkt die erste Förderung bekanntgeben: Diese erhält der „Zukunftsladen“ in Saalfeld in Thüringen.

Das Team des „Zukunftsladen“ und die Aktiven des Jugendforums machen im Wortsinn „Lust auf Zukunft“ und engagieren sich für und mit Jugendlichen für eine lebendige, vielfältige demokratische Zivilgesellschaft vor Ort. In Workshops und Projekten entwickeln sie gemeinsam Ideen, um die Region gerade für junge Menschen noch attraktiver zu machen und ermöglichen echte Teilhabe und aktives Mitgestalten.

Weitere Informationen zur Initiative „Zukunftswege Ost“ und den Möglichkeiten der Beteiligung unter: www.zukunftswege-ost.de/

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