Das Publikationsprogramm „Offene Wissenschaft“ unterstützt die Veröffentlichung von wissenschaftlichen, selbständigen Publikationen von Graduierten der Geistes- und Sozialwissenschaften in Print und in Open Access, auf Deutsch und Englisch.

Die Stiftung trägt damit der Entwicklung Rechnung, dass die Primärpublikation wissenschaftlicher Bücher und neuer digitaler Formate im Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften an Bedeutung gewinnt. Ziel ist eine offene und zügige Verbreitung von Forschungsergebnissen sowie die Eröffnung des internationalen und interdisziplinären Dialogs und der Zusammenarbeit, über räumliche und finanzielle Grenzen hinweg.

Das Programm bietet eine Ergänzung zum Stipendienangebot der ZEIT-Stiftung im Bereich „Border Studies“ sowie zu den Aktivitäten zum Themenkomplex „Ländliche RÄUME“. Thematische Fokussierungen zu den Schwerpunkten GRENZEN und RÄUME sind deshalb willkommen.

In den Publikationen können wirtschaftliche, kulturelle, politische, soziale und gesellschaftliche Aspekte von GRENZEN und Transformationen sowie Entgrenzungsprozesse und Grenzziehungen behandelt werden. Ein Fokus kann auch auf den Auswirkungen von Grenzen, z.B. auf Mobilität und Migration, liegen und regionale/überregionale Identitäten berücksichtigen.

Auch räumliche Blicke auf sozial- und geisteswissenschaftliche Phänomene und Zusammenhänge (spatial turn) sowie Auseinandersetzungen zum Verhältnis von städtischen und ländlichen RÄUMEN, ihre Transformationen und Perspektiven, Enträumlichung, Globalisierung und Digitalisierung gehören ebenfalls zu den Themengebieten der Ausschreibung.
Die Präsentation von Ergebnissen wissenschaftlicher Grundlagenforschung von nationaler und/oder internationaler sowie gesellschaftlicher Relevanz wird erwartet.

Die Ausschreibungen für das Programm erfolgen zwei Mal im Jahr, jeweils mit einer Bewerbungsfrist bis zum 31. Oktober und zum 30. April.

Weitere Informationen zum Publikationsprogramm und zur Antragstellung finden Sie hier.

Beirat

Dem Beirat gehören aktuell an:

* Dr. Johanna Beamish, Globalhistorikerin und Referentin für Kommunikation bei der Max Weber Stiftung–Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, Bonn
* Klaus Farin, Autor und Leiter des Hirnkost Verlags sowie Vorstandsvorsitzender der „Stiftung Respekt! Die Stiftung zur Förderung von jugendkultureller Vielfalt und Toleranz, Forschung und Bildung“, Berlin 
* Dr. Alexandra Klei, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg

Marcella Christiani
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Feldbrunnenstraße 56
20148 Hamburg
040 41336775