© Frederika Hoffmann

Bucerius Lab Symposien bieten jeweils ein Forum für Bürger und Experten zu den Folgen der Digitalisierung. Ergänzend finden Bucerius Lab Lectures statt, die kompetente Redner zu Grundfragen des digitalen Wandels bestreiten. Die Lab Lunch Sessions im Hamburger betahaus ermöglichen die vertiefende Beschäftigung mit aktuellen und zukünftigen Konsequenzen des Umbruchs.

Am 13. und 14. April 2018 fand das zweite Bucerius Lab Symposium „Schafft der Mensch den Menschen ab? Die Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter“ im Museum der Arbeit in Hamburg statt. Der Schwerpunkt lag auf Fragen nach dem Umgang der Gesellschaft mit den individuellen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen von Technologien wie Künstliche Intelligenz, Digitalplattformen, Big Data und selbstlernende Roboter. Mit dabei waren Robotik-Experte Jochen Steil, Digital-Manager Christoph Keese, Big Data-Expertin Yvonne Hofstetter, US-Brand Eins-Kolumnist Wolf Lotter, der Soziologe Armin Nassehi, Harald Welzer und der Postwachstumsforscher Niko Paech.

Mehr zum Programm und weitere Informationen unter www.buceriuslab.de

In den öffentlichen Vorträgen von Daniel Domscheid-Berg, Wolf Lotter, Yvonne Hofstetter, Andreas Rödder, Matthias Spielkamp, Lorena Jaume-Palasí, Kathrin Passig und Wolfgang Kleinwächter und weiteren eingeladenen Experten ging es um die Transformation von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft, das Verhältnis von Mensch und Technik in historischer Perspektive, den Zusammenhang von Big Data und der Nutzung intelligenter Algorithmen und Freiheit, die Ethik der Virtuellen Realität und Fake News und Wikileaks sowie um den Cyberspace als Raum für globale Diplomatie. Im Herbst 2017 lag der Schwerpunkt darauf, wie sich die Arbeitswelt durch technologischen Fortschritt verändert. Dazu sprachen u.a. der Unternehmensberater Philipp Riederle, die Soziologin Jutta Allmendinger und die Kuratorin Anab Jain. Neue Termine werden zeitnah bekanntgegeben.

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Ob es um ökonomische oder politische Folgen geht – „Konzepte für die Arbeitswelt von morgen“, „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, "Der Aufstieg der Bots: Gefahr für unsere Demokratie?", „Digi-Polis: „Smart Cities“ – Utopie oder Bedrohung?" – wichtig bei den Lab Lunch Sessions ist die Bandbreite der Debatten. Die in unregelmäßigem Abstand stattfindenden Lunch Sessons bewähren sich als intensives Arbeitsformat für den Austausch in einem Kreis von rund 60 Personen.Weitere Informationen hier

Daniel Opper
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Feldbrunnenstraße 56
20148 Hamburg
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