„Zynismus bringt die Welt nicht weiter“

Prof. Manuel J. Hartung, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung, sprach mit neues-stiften.de über prägende Lebensphasen und die Zukunft des Stiftens.

„Die Welt wurde freier, offener, gerechter“, beschreibt Prof. Manuel J. Hartung, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius das Gefühl vom vermeintlichen ‚Ende der Geschichte‘ in den 1990er-Jahren. Diese Zeit habe ihn politisiert, erklärt er im Gespräch mit neues-stiften.de. Aber: „Durch den russischen Angriff auf die Ukraine sind nun so viele Ideen, auch Illusionen zerstoben.“ Deshalb sei die Verteidigung der Freiheit eine zentrale Aufgabe einer Gesellschaft, an der man gemeinsam ständig arbeiten müsse.

Hartung sieht darin eine Herausforderung für seine Generation, die jetzt vielerorts in verantwortungsvolle Positionen komme. Ob er als langjähriger Journalist das Recherchieren und Schreiben vermisst, seit er die ZEIT-Stiftung leitet? „Stiftungswesen und Verlagswesen haben eine Sache gemeinsam“, findet Hartung. „Sie sind Gemeinschaften für die wirksame Verbreitung von Ideen.“ Außerdem schreibe er immer noch viel: Reden, Konzepte und bald sicher auch wieder Gastbeiträge. Sein Credo laute „Zuversicht!“.

Warum Zynismus keine Lösung ist, was Hartungs erstes Ehrenamt war und was er sich von gemeinnützigen Akteuren insgesamt wünscht, das lesen Sie im vollständigen Interview auf neues-stiften.de.