Kunst auf Lager – Erschließung und Sicherung wertvoller Kulturgüter

Während Besucher durch Sonderschauen und repräsentative Ausstellungssäle der deutschen Museen strömen, lagern zwischen 40 und 90 Prozent der Bestände öffentlicher Sammlungen in Kellern und Depots. Doch dort sind die Bedingungen oft nicht geeignet, wertvolles Kulturgut für die Zukunft zu bewahren. Fünf Jahre lang widmete sich das Bündnis „Kunst auf Lager" diesen Museumsbeständen. Über 26 Millionen Euro wurden für 300 Projekte in den Museen der ganzen Bundesrepublik aufgewendet. Etwa 30 Millionen Euro und 41 Projekte kamen hinzu, die der Bund als weiterer Partner gefördert hat.

Anfang 2014 hatten sich 13 Stiftungen in dem Bündnis „Kunst auf Lager" zusammengeschlossen. Dessen Ziel war es, den drängenden und zukunftsweisenden Herausforderungen des Kulturerhalts öffentliches Gehör zu verschaffen und die Erschließung und Sicherung wertvoller Kulturgüter in Museumssammlungen umfassend zu unterstützen, damit sie letztlich der Öffentlichkeit wieder präsentiert werden können. So wurde niedrigschwellige und unbürokratische Hilfe geleistet. Eine der beteiligten Stiftungen war die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Weitere Informationen hier.