Pandemie-Parabeln und Fieber-Fabeln: Geschichten von Gefahr und Genesung

Schon Giovanni Boccaccio kannte sich aus mit Hygienekonzepten: „Jedem Kranken verwehrte man den Eintritt“, schreibt er um das Jahr 1349 in seiner Novellensammlung Dekameron. Darin lässt er die Menschen vor der Pest aufs Land fliehen und sich dort Geschichten erzählen. So wie Boccaccio haben Schriftsteller:innen zu allen Zeiten über Krankheiten und Seuchen geschrieben und genau beobachtet, wie diese die Gesellschaft verändert haben.

Auch über Corona gibt es bereits Romane: Einen der ersten hat der langjährige Leiter des Feuilletons der „Neuen Zürcher Zeitung“, Martin Meyer, verfasst. Wie verarbeitet man erlebte Epidemien? Und wie prägen Berichte und Bücher unser Krankheitsbild? Darüber sprach Kulturredakteur Jan Ehlert mit Martin Meyer bei der Veranstaltung „Literatur zur Lage“ Die Texte las Schauspielerin Lisa Hagmeister. Zur Aufzeichnung des Abends hier.

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