Victor Hugo, Virginia Woolf oder Thomas Mann schrieben nicht nur herausragende Romane, sie reflektierten auch die Normen und Werte ihrer Zeit. Literatur war und ist daher auch ein Spiegel der Gesellschaft – ein Spiegel, der auch neue, unerwartete Perspektiven eröffnet.

Wer viel liest weiß: Ein Buch kann uns verändern. Wer mit Emile Zola in die Bergwerke seines Germinal geht, der wird anders über soziale Ungleichheit denken. Wer mit James Baldwins homosexuellen Protagonisten liebt und leidet, kann eigene Vorurteile überwinden. Und wer Die Welle von Morton Rhue liest, ist erschrocken, wie leicht faschistische Ideen verführen können.

Was aber hat uns „Literatur zur Lage“ 2019 zu sagen? Welche Antworten kann Sie geben auf die Fragen, die unsere Gesellschaft umtreiben? Kulturredakteur Jan Ehlert blickt mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern in die Weltliteratur und in ihre eigenen Werke, mit denen sie einen Beitrag geleistet haben, unsere Welt von heute ein bisschen besser zu verstehen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Abenden im Bucerius Kunst Forum unter Termine.

Stefanie Jaschke-Lohse
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