„Migrationsgeschichten: Transatlantische und Globale Perspektiven“

Das Bucerius Young Scholars Forum in Berkeley bringt jedes Jahr eine transatlantische Gruppe von jungen Wissenschaftlern aus Deutschland, Europa und Nordamerika zusammen. Die Teilnehmer werden eingeladen, neue Forschungsfragen im Bereich der Migrationsgeschichte zu entwickeln. Das Programm, durchgeführt vom Deutschen Historischen Institut Washington, konzentriert sich insbesondere auf die Verflechtungen zwischen Migration und Wissen.

Das Wissen von Migranten und ihre Rolle als Wissensproduzenten und -vermittler wurden bislang kaum in der Forschung beachtet. Die bestehenden Studien nehmen vor allem die frühe Neuzeit und die Kolonialgeschichte in den Blick. Das Bucerius Young Scholars Forum zielt deshalb darauf ab, diese Phänomene aus einer epochenübergreifenden, transregionalen und interdisziplinären Perspektive zu betrachten.

Vom 30. Oktober bis 1. November 2017 findet das erste Forum an der University of California in Berkeley statt. Zehn junge Wissenschaftler, insbesondere Postdoktoranden und Promovenden in der Abschlussphase ihrer Dissertation, wurden ausgewählt. Sie stellen ihre Forschungsprojekte mit dem Fokus auf „Migration und Kindheit“, „Gender und Migration“, „Wissen, Medien und Diasporas“,  „Professionelles Wissen und Migration“ sowie „Politik und Migration“ vor. 

Das nächste Forum wird im Herbst 2018 stattfinden, die Ausschreibung hierfür wird Anfang des nächsten Jahres veröffentlicht.

Dr. Anna Hofmann
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
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